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Rhein-Main ist um ein House of … reicher

Vor wenigen Tagen wurde in Flörsheim der Trägerverein für das Hessische Anwendungszentrum für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz „House of Clean Energy“ gegründet. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, hessische Umwelttechnologien international stärker zu vermarkten und zur Erhöhung der Akzeptanz Erneuerbarer Energien im Land Hessen beizutragen. Zu den Gründungsmitgliedern zählen Institutionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung, beispielsweise regionale Energieversorger wie die Energieversorgung Offenbach und die Süwag Erneuerbare Energien GmbH, die hessische Ingenieurkammer, das Kompetenzzentrum für Energie und Umwelttechnik der Technischen Hochschule Mittelhessen und Unternehmen wie Bosch-KWK und weiteren, auf der Deponie Flörsheim-Wicker tätigen Unternehmen. Der Verein soll eng mit dem hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie mit der Hessen Agentur zusammenarbeiten.

Räumliches Zentrum der Vereinsaktivitäten ist die Rhein-Main-Deponie in Flörsheim-Wicker, wo ich Anfang August im Rahmen der Tage der Industriekultur Rhein-Main eine Standortführung mitgemacht hatte: Hier befasst man sich schon seit längerem mit den Themen erneuerbare Energien und Energieeffizienz und diese Arbeit soll nun ausgebaut werden. Die Frankfurter Rundschau schrieb am 7.10.2011, dass die Deponie „zum hessischen Vorzeigestandort für erneuerbare Energien“ werden soll. Große Ziele also – und damit liegt das House of Clean Energy praktisch auf einer Linie mit den anderen Houses of …, die es in der Rhein-Main-Region schon gibt oder derzeit in Planung sind, siehe dazu beispielsweise meinen Blogbeitrag vom 16. März 2011. In Kürze findet übrigens die diesjährige Mitgliederversammlung der Gründungsinitiative Frankfurt HOLM (House of Logistics and Mobility) statt – mal sehen, welche neuen Entwicklungen das HOLM dann vermelden wird.