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HOLM nimmt Gestalt an

Heute habe ich an einer Führung über die Baustelle des House of Logistics and Mobility am Frankfurter Flughafen teilgenommen. Das war sehr beeindruckend. Denn vor fünf Jahren war ich direkt an den ersten konzeptionellen Vorüberlegungen für dieses Innovations- und Kompetenzzentrum für Logistik und Mobilität mitgearbeitet – nun wird das Gebäude tatsächlich gebaut. Es soll bis Ende des Jahres fertiggestellt sein. Das kann ich mir angesichts der Baustelle noch gar nicht so richtig vorstellen, denn innen ist fast alles noch im Rohbau, wenn auch erste Kabel gelegt und Wände gesetzt sind.

Das HOLM wird auf rund 20.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche eine neutrale Plattform geboten, auf der Wissenschaftlicher und Praxiserfahrene aus allen Disziplinen rund um Logistik und Mobilität sich treffen, austauschen, kooperieren und weiterbilden können. Dementsprechend sollen hier sowohl Hochschulinstitute als auch Unternehmen nicht nur Tür an Tür „sitzen“, sondern auch an gemeinsamen Projekten zusammenarbeiten können.

Das siebengeschossige Gebäude ist auf diese Anforderung hin geplant: Es wird auf jeder Etage mehrere Sitzecken für Austausch und Brainstorming geben, im Erdgeschoss sogar eine Schieferwand, auf die spontane Ideen und Botschaften geschrieben werden können.

Das HOLM-Gebäude grenzt direkt an den zentralen Park „Gateway Gardens“, der erst vor wenigen Tagen offiziell eröffnet wurde und 23.000 Quadratmeter Grünfläche mit altem Baumbestand bietet.

Wie ich aus Gesprächen mit Vertretern diverser Unternehmen und Institutionen herausgehört habe, ist man sehr gespannt darauf, wie das HOLM ab kommendem Jahr mit Leben – sprich, Mietern und Projekten – gefüllt wird. Reichlich Voranfragen von potenziellen Mietern und Nutzern sollen vorliegen.

Dass das Konzept der „Houses of …“ in der Region FrankfurtRheinMain weiter gedeiht, sieht man nicht nur am HOLM, sondern am bereits bestehenden House of Finance sowie am House of Pharma oder House of IT, weitere sind in Planung.