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In der Metropole die Nation erleben

Am kommenden Wochenende ist Frankfurt am Main Austragungsort der zentralen Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum der Wiedervereinigung Deutschlands. Diese Feierlichkeiten werden seit der Wiedervereinigung immer in dem Bundesland ausgetragen, das den Bundesratsvorsitz innehat. Dies ist in diesem Jahr Hessen. Ab morgen wird somit „vor der Haustür“ von region + projekt ein Volksfest gefeiert. Dort wird es nicht nur Party und Musik geben, sondern weitaus mehr.

Um sich einen Überblick über alle Angebote während der Feierlichkeiten zu verschaffen, empfiehlt sich die Nutzung der App „Tag der deutschen Einheit“. Die App bietet einen Überblick über die bunte Vielfalt des Veranstaltungsangebots, Hintergründe zu 25 Jahren deutscher Einheit und detaillierte Infos für An- und Abreise. Außerdem kann man mit Hilfe der App mit Freunden kommunizieren und sich mit aktuellen Meldungen auf dem Laufenden halten. Die App wurde im Auftrag der Hessischen Staatskanzlei von der Software AG entwickelt und von den Co-Sponsoren FrankfurtRheinMain Verein zur Förderung der Standortentwicklung und dem House of IT finanziell unterstützt.

Die drei genannten Sponsoren präsentieren sich und insbesondere die Metropolregion FrankfurtRheinMain in einem eigenen Standzelt, und zwar direkt vor der Paulskirche. Getreu dem Motto der gesamten Einheitsfeierlichkeiten „Grenzen überwinden“ wird auf dem Stand die bundesländerübergreifende Metropolregion präsentiert. Zudem wird ein überdimensionales iPad am Stand aufgestellt, auf welchem die Volksfestbesucher die Region erkunden und entdecken können. Auch unser Büro region + projekt wird hier mit präsent sein: Am Samstagnachmittag steht Tobias Meier am Stand für Fragen und Gespräche rund um die Metropolregion zur Verfügung.

Während der Einheitsfeierlichkeiten werden in Frankfurt hochrangige Gäste erwartet, darunter die Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Bundespräsident Joachim Gauck, der EU-Ratspräsident Jean-Claude Junker und auch der ehemalige sowjetische Staatspräsident Michael Gorbatschow. Doch nicht nur die Politik wird sich zu Wort melden, ebenso dürfte es hochinteressant werden, wenn es in Diskussionsrunden mit Zeitzeugen noch einmal zurück zum Zeitpunkt des Mauerfalls geht und darüber geredet wird, wie es zum Glück der Einigung kam. Bereits heute Abend moderiert beispielsweise Michel Friedman ab 20 Uhr im Schauspiel Frankfurt eine hochkarätig besetzte Diskussion darüber, was deutsche Einheit heute bedeutet.

Die Ländermeile ist das Herzstück des Bürgerfestes. Hier präsentieren sich die deutschen Bundesländer mit touristischen und kulinarischen Angeboten und diversen Aktionen. Auf der Sportmeile können die Besucher radeln, klettern, Tennis und noch vieles mehr spielen, sich nach Herzenslust austoben und sich dazu noch Fitnesstipps von Olympiamedaillengewinnern abholen. Es werden Kreativworkshops zum Thema „Mauerfall“ angeboten, Museen und Galerien öffnen und veranstalten eigene Aktionen, und auch die katholischen und evangelischen Kirchen Frankfurts laden zu Vorträgen und Diskussionen in den Gotteshäusern ein – in der Nacht der offenen Gotteshäuser sogar bis 24 Uhr.

Ohne die deutsche Einheit würde Manuela Wehrle heute nicht Inhaberin von region + projekt und auch nicht in Oberursel ansässig sein. Abgesehen davon, privates Glück und beruflichen Erfolg in der Metropolregion FrankfurtRheinMain gefunden zu haben, können wir uns bei region + projekt auch sonst die Welt ohne ein geeintes Deutschland schon lange nicht mehr vorstellen.

Anmerkung: Dieser Beitrag wurde gemeinsam von Tobias Meier und Manuela Wehrle verfasst.