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FRM 2030 geht in die nächste Runde: Zukunftsbild soll mit Leben gefüllt werden

Für die Metropolregion FrankfurtRheinMain (FRM) liegt nun ein Zukunftsbild vor. Dieses setzt sich aus fünf thematischen Teilen zusammen: „Ein Zuhause  für alle“, „Erleben und Wohlfühlen mit hohem Grünfaktor“, „Wirtschafts- und Arbeitshotspot mit internationaler Strahlkraft“, „Exzellente Wissensregion mit reichhaltigen Chancen“ und „Modernste Infrastruktur als stabiles regionales Rückgrat“. Manuela Wehrle von region + projekt hat in den vergangenen zwei Jahren den Prozess zur Erarbeitung des Zukunftsbilds samt einem ausführlichen Maßnahmenkatalog im Auftrag der FrankfurtRheinMain GmbH (der wiederum der FrankfurtRheinMain – Verein zur Förderung der Standortentwicklung e.V. die Projektverantwortung übertragen hatte) koordiniert. Unter folgendem Link können Sie das Dokument mit Zukunftsbild und Maßnahmenkatalog sowie eine Pressemitteilung des FRM – Vereins herunterladen: http://www.verein-frm.de/downloads.

Besonders an diesem Prozess war die breite Beteiligung von Akteuren aus der gesamten Metropolregion FRM: Zum Auftakt wurde eine Befragung zu regionalen Zukunftsvorstellungen durchgeführt, an der 500 Akteure aus der Region teilnahmen. Den Kern des Prozesses bildeten fünf thematische Zukunftsworkshops mit über 270 Teilnehmern von mehr als 100 regionalen Institutionen. Darüber hinaus nahmen über 200 Akteure aus weiteren 100 Institutionen an vier Regionalforen in verschiedenen Teilen der Metropolregion teil. Hier findet sich beispielsweise ein Beitrag über das Regionalforum in Mainz. Der Maßnahmenkatalog, der das Zukunftsbild ergänzt, enthält über 100 Neuanregungen für Maßnahmen zur Umsetzung des Zukunftsbilds und bildet somit eine Grundlage für regionale Projekte zur Gestaltung und Weiterentwicklung der Region.

FRM 2030 wird nun unter der Federführung des FrankfurtRheinMain – Vereins zur Förderung der Standortentwicklung e.V. fortgesetzt. Ziel ist es, den Dialog mit den Projektbeteiligten fortzuführen, beispielsweise in Form von weiteren Regionalforen, und Neuanregungen in konkrete Projekte umzusetzen. Manuela Wehrle wird diesen Prozess weiterhin unterstützen. Ihr ist es auch ein Anliegen, die im Rahmen von FRM 2030 erarbeiteten Inhalte in weitere laufende Initiativen und Diskussionen zur zukünftigen strategischen Ausrichtung der Metropolregion einfließen zu lassen bzw. mit diesen sinnvoll zu verknüpfen. Hierzu zählen beispielsweise das länderübergreifende Strategieforum FrankfurtRheinMain und die Ausstellung „RHEIN-MAIN – Die Region leben“, die noch bis 14. Oktober 2018 im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main zu sehen ist.