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	<description>Beratung für Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung</description>
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		<title>Regionales Highlight 2012: Die 10. Tage der Industriekultur Rhein-Main</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 22:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Inzwischen ist das neue Jahr schon einen Monat alt, aber wenn ich mir die laufenden Projektaktivitäten anschaue, könnte ich meinen, der Jahreswechsel liegt bereits mehrere Monate zurück. Auf Hochtouren laufen derzeit zum Beispiel die Planungen für die diesjährigen Tage der &#8230; <a href="http://www.region-projekt.de/blog/2012/01/31/regionales-highlight-2012-die-10-tage-der-industriekultur-rhein-main/"> <span class="meta-nav"></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen ist das neue Jahr schon einen Monat alt, aber wenn ich mir die laufenden Projektaktivitäten anschaue, könnte ich meinen, der Jahreswechsel liegt bereits mehrere Monate zurück. Auf Hochtouren laufen derzeit zum Beispiel die Planungen für die diesjährigen Tage der Industriekultur Rhein-Main. Seit Herbst vergangenen Jahres unterstütze ich den Veranstalter dieses Projektes, die <a href="http://www.krfrm.de" target="_blank">Kulturregion FrankfurtRheinMain</a>, bei den Vorbereitungen.</p>
<p>Die Tage der Industriekultur finden dieses Jahr bereits zum zehnten Mal statt, und zwar in vom 7. – 12. August 2012. In diesem Jahr stehen die Tage unter dem Fokusthema „Unterwegs – Mobilität“. Dafür gibt es zahlreiche Anlässe, u.a. diese: Opel in Rüsselsheim wird 150 Jahre alt, seit 140 vor 100 Jahren startete der erste Postflug vom August-Euler-Flugplatz in Griesheim und der Hauptbahnhof Darmstadt ging in Betrieb, und seinen sogar schon 525. Geburtstag feiert der Alte Rheinkrank in Bingen. Dementsprechend begeistert habe ich mich in die Arbeit gestürzt, denn durch meine frühere Tätigkeit bei Logistik RheinMain und im House of Logistics and Mobility habe ich einen sehr engen Bezug zum Fokusthema Mobilität und kann auf die Unterstützung vieler Partner bauen.</p>
<p>Jedenfalls wollen wir einen bunten Strauß an Veranstaltungen im Sommer anbieten, damit möglichst viele Menschen – einmal etwas andere – Einblicke in die Welt der Mobilität und Industriekultur in Rhein-Main bekommen. So gibt es beispielsweise schon folgende Veranstaltungsideen: die Region per Dampfzug entdecken, Führungen durch die Villa Mumm in Frankfurt, Besichtigung von großen Logistikunternehmen und Fahrradproduzenten, ein Event im Industriepark Höchst, Möglichkeiten zum Testen von E-Bikes, ein Event in der <a href="http://www.krebsmuehle.de" target="_blank">Krebsmühle</a> in Oberursel … Jeder, der oder die eine Veranstaltung – Werksführung, Rundgang zu Fuß, thematische Radtour, Schiffsfahrt, Ausstellung o.a. – anbieten möchte, ist herzlich willkommen.</p>
<p>Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, was für Veranstaltungen bei den Tagen der Industriekultur 2011 angeboten wurden, sollte auf <a href="http://www.route-der-industriekultur-rhein-main.de" target="_blank">www.route-der-industriekultur-rhein-main.de</a> gehen, im linken Menübereich auf „Tage der Industriekultur Rhein-Main“ klicken und dann im rechten Bildschirmbereich auf „Komplettes Programm“ oder die Titelseite der Programmbroschüre.</p>
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		<title>Neujahrsgruß</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 23:29:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weihnachten ist schon wieder vorbei und Silvester steht vor der Tür. Damit wird das Ende eines für mich projekt- und arbeitsreichen Jahres eingeläutet. Ein absolutes Highlight war für mich der 1. Oberurseler Werte- und Wirtschaftskongress, den ich gemeinsam mit drei &#8230; <a href="http://www.region-projekt.de/blog/2011/12/30/neujahrsgrus/"> <span class="meta-nav"></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weihnachten ist schon wieder vorbei und Silvester steht vor der Tür. Damit wird das Ende eines für mich projekt- und arbeitsreichen Jahres eingeläutet. Ein absolutes Highlight war für mich der 1. Oberurseler Werte- und Wirtschaftskongress, den ich gemeinsam mit drei Kollegen vom <a href="http://www.fokus-o.de" target="_blank">fokus O. – Forum der Selbständigen Oberursel e.V.</a> organisiert hatte. Aber auch die Projekte mit der OECD und mit der KulturRegion FrankfurtRheinMain waren abwechslungsreich und spannend. Alle Projekte werden auch im Jahr 2012 fortgesetzt. Nun gibt es aber erst einmal ein paar Tage Weihnachts- und Neujahrsurlaub. Ich wünsche den Lesern meines Blogs hiermit einen schwungvollen Start in das neue Jahr und wünsche allen viel Energie und Kraft für die Umsetzung von Ideen und Projekten. Ich freue mich darauf, auch 2012 mit Ihnen zusammenzuarbeiten!</p>
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		<title>Zeitzeiche(N)-Preis für unser fokus O.-Projekt</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 00:17:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Donnerstagabend durfte ich gemeinsam mit drei Kollegen vom fokus O. den Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis Zeitzeiche(N) in der Kategorie „Ideen“ entgegennehmen! Damit wurde unsere Projektidee zur Entwicklung und Implementierung werteorientierter Konzepte für Unternehmen prämiert. Wobei wir diese Idee nicht „einfach &#8230; <a href="http://www.region-projekt.de/blog/2011/12/12/zeitzeichen-preis-fur-unser-fokus-o-projekt/"> <span class="meta-nav"></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstagabend durfte ich gemeinsam mit drei Kollegen vom fokus O. den Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis Zeitzeiche(N) in der Kategorie „Ideen“ entgegennehmen! Damit wurde unsere Projektidee zur Entwicklung und Implementierung werteorientierter Konzepte für Unternehmen prämiert. Wobei wir diese Idee nicht „einfach so“ einmal aufgeschrieben haben, sondern diese praktisch als Folgeaktivität des 1. Oberurseler Werte- und Wirtschaftskongresses zu sehen ist:</p>
<p>Nachdem wir im Mai 2011 diesen Kongress sehr erfolgreich veranstaltet hatten und direkt im Juni der <a href="http://www.hessentag2011.de" target="_blank">Hessentag in Oberursel</a> stattfand, begannen wir – d. h. das Kongressteam – darüber nachzudenken, wie wir den Schwung des Kongresses für Folgeaktivitäten nutzen können. Auf dem Kongress wurden viele gute Beispiele für werte- und nachhaltigkeitsorientiertes Handeln von Unternehmen sowohl aus ganz Deutschland als auch aus der Region präsentiert. Wir wollen nun im Nachgang versuchen, Unternehmen in und um Oberursel dabei zu unterstützen, individuelle strategische Zielplanungen und Unternehmensphilosophien zu entwickeln und umzusetzen, die sich am Konzept der Nachhaltigkeit und an spezifischen Werten orientieren. Hierfür hatten wir eine Projektskizze entwickelt – und wurden nun völlig überraschend mit dem genannten Preis ausgezeichnet.</p>
<p>Auslober des Preises Zeitzeiche(N) sind die <a href="http://www.gruene-liga.de" target="_blank">Grüne Liga</a> – Netzwerk Ökologischer Bewegungen, die <a href="http://www.civixx.de" target="_blank">CivixX Werkstatt für Zivilgesellschaft</a> und die Stadt Hannover. Das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und Veolia Wasser sind Förderer und Sponsoren des <a href="http://http://www.rioplus20kongress.de" target="_blank">Netzwerk21Kongresses</a>, auf dem der Preis seit 2007 jährlich vergeben wird.</p>
<p>Der Preis gibt meinen Vereinskollegen vom <a href="http://www.fokus-o.de" target="_blank">fokus O.</a> und mir eine gute Portion Motivation für die weitere Projektarbeit, die ja komplett ehrenamtlich stattfindet.</p>
<p>Weitere Informationen:<br />
Hier gibt es <a href="http://www.rioplus20kongress.de/presse/pressebilder-zeitzeiche-n.html" target="_blank">Fotos von der Preisverleihung</a>, <a href="http://www.rioplus20kongress.de/files/presse/presseinformation/pi_zeitzeichen.pdf" target="_blank">die offizielle Presseinformation</a> und einen <a href="http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/vordertaunus/fokus-o-setzt-zeichen_rmn01.c.9428970.de.html" target="_blank">Artikel der Frankfurter Neue Presse</a>.</p>
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		<title>Regionale Akteure treffen sich in der IHK Frankfurt</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 18:54:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wo steht die Metropolregion FrankfurtRheinMain und wie kann sie ihr wirtschaftliches Potenzial noch stärker nutzen? Dies ist eine Leitfrage für das Symposium Wirtschaftsmetropolregion FrankfurtRheinMain, das am 1. Dezember 2011 in der IHK Frankfurt stattfindet. Im Einzelnen wird es in den &#8230; <a href="http://www.region-projekt.de/blog/2011/11/24/regionale-akteure-treffen-sich-in-der-ihk-frankfurt/"> <span class="meta-nav"></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo steht die Metropolregion FrankfurtRheinMain und wie kann sie ihr wirtschaftliches Potenzial noch stärker nutzen? Dies ist eine Leitfrage für das Symposium Wirtschaftsmetropolregion FrankfurtRheinMain, das am 1. Dezember 2011 in der IHK Frankfurt stattfindet. Im Einzelnen wird es in den Vorträgen und Panels um folgende Aspekte der regionalen Entwicklung gehen: die weitere Entwicklung des Regionalverbands, Regionalentwicklung aus Sicht der Branchencluster, Kooperation zwischen Industrie und Dienstleistungen, Wohnraumsituation, Energiewende, Verkehrs- und Logistiksituation sowie die Region als Innovationsstandort. Referenten sind zumeist gute „alte Bekannte“ der regionalen Szene. Wer also einen aktuellen Einblick in die „regionale Gemütsverfassung“ in FrankfurtRheinMain bekommen will, sollte sich dieses Symposium nicht entgehen lassen. Auch ich werde teilnehmen und würde mich freuen, auch einige von Ihnen, liebe Leser, vor Ort zu treffen!<br />
Weitere Infos zum Symposium inklusive Anmeldemöglichkeit gibt es auf der <a href="http://www.frankfurt-main.ihk.de/veranstaltungen/2011/12/11564/index.html" target="_blank">Webseite der IHK Frankfurt</a>.</p>
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		<title>Rhein-Main ist um ein House of … reicher</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 19:46:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vor wenigen Tagen wurde in Flörsheim der Trägerverein für das Hessische Anwendungszentrum für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz „House of Clean Energy“ gegründet. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, hessische Umwelttechnologien international stärker zu vermarkten und zur Erhöhung der Akzeptanz &#8230; <a href="http://www.region-projekt.de/blog/2011/10/09/rhein-main-ist-um-ein-house-of-%e2%80%a6-reicher/"> <span class="meta-nav"></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Tagen wurde in Flörsheim der Trägerverein für das Hessische Anwendungszentrum für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz „House of Clean Energy“ gegründet. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, hessische Umwelttechnologien international stärker zu vermarkten und zur Erhöhung der Akzeptanz Erneuerbarer Energien im Land Hessen beizutragen. Zu den Gründungsmitgliedern zählen Institutionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung, beispielsweise regionale Energieversorger wie die Energieversorgung Offenbach und die Süwag Erneuerbare Energien GmbH, die hessische Ingenieurkammer, das Kompetenzzentrum für Energie und Umwelttechnik der Technischen Hochschule Mittelhessen und Unternehmen wie Bosch-KWK und weiteren, auf der Deponie Flörsheim-Wicker tätigen Unternehmen. Der Verein soll eng mit dem hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie mit der Hessen Agentur zusammenarbeiten.</p>
<p>Räumliches Zentrum der Vereinsaktivitäten ist die Rhein-Main-Deponie in Flörsheim-Wicker, wo ich Anfang August im Rahmen der Tage der Industriekultur Rhein-Main eine Standortführung mitgemacht hatte: Hier befasst man sich schon seit längerem mit den Themen erneuerbare Energien und Energieeffizienz und diese Arbeit soll nun ausgebaut werden. Die Frankfurter Rundschau schrieb am 7.10.2011, dass die Deponie <a href="http://www.fr-online.de/main-taunus/floersheim-netzwerk-fuer-die-wende,1472862,10976348.html" target="_blank">„zum hessischen Vorzeigestandort für erneuerbare Energien“</a> werden soll. Große Ziele also – und damit liegt das House of Clean Energy praktisch auf einer Linie mit den anderen Houses of …, die es in der Rhein-Main-Region schon gibt oder derzeit in Planung sind, siehe dazu beispielsweise <a href="http://www.region-projekt.de/blog/2011/03/16/jetzt-gibt-es-auch-ein-house-of-it/" target="_blank">meinen Blogbeitrag vom 16. März 2011</a>. In Kürze findet übrigens die diesjährige Mitgliederversammlung der Gründungsinitiative Frankfurt HOLM (House of Logistics and Mobility) statt – mal sehen, welche neuen Entwicklungen das HOLM dann vermelden wird.</p>
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		<title>Rhein-Main, Berlin-Brandenburg, Aachen und mehr: zwei Tage Expo Real</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 09:03:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Gewerbeimmobilienmesse ist auch heute noch geöffnet, aber nach zwei vollen Tagen mit zahlreichen guten Gesprächen und ein paar anregenden Vorträgen lässt sich meine laufende Projektarbeit nicht weiter aufschieben. Also lasse ich direkt nach der Rückkehr meine Eindrücke von der &#8230; <a href="http://www.region-projekt.de/blog/2011/10/06/rhein-main-berlin-brandenburg-aachen-und-mehr-zwei-tage-expo-real/"> <span class="meta-nav"></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gewerbeimmobilienmesse ist auch heute noch geöffnet, aber nach zwei vollen Tagen mit zahlreichen guten Gesprächen und  ein paar anregenden Vorträgen lässt sich meine laufende Projektarbeit nicht weiter aufschieben. Also lasse ich direkt nach der Rückkehr meine Eindrücke von der Messe, die dieses Jahr mit 1.610 Ausstellern aufwartet, schnell Revue passieren.</p>
<p>Meine erste Anlaufstelle war der beeindruckende Gemeinschaftsauftritt der Region FrankfurtRheinMain: zahlreiche Kommunen und Unternehmen der Region gemeinsam platziert auf dem Stand der Wirtschaftsförderung Region Frankfurt RheinMain und umrahmt von großen Ständen, jeweils auch mit Unterausstellern, der Städte Frankfurt am Main und Wiesbaden. Themen auf der Event-Bühne waren hier z. B. „grüne Immobilien“, die Entwicklungen im Hafenareal Offenbach in der Altstadt von Frankfurt und natürlich der Flughafen, u. a. mit The Squaire. Und ich fand endlich heraus, was aus dem alten Lokschuppen in Bad Homburg werden soll: Nach dessen Revitalisierung, die im Zusammenhang mit der Neuentwicklung des gesamten Bahnhofsgeländes erfolgt, wird hier künftig eine Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft ihren Sitz haben.</p>
<p>Mein Interesse für (ehemalige) Industriestandorte war auch der Grund, warum ich die Podiumsdiskussion „Leben nach dem Tod – Revitalisierung alter Industrieanlagen“ besuchte. Die Referenten stellten heraus, was solche Areale vor allem im Vergleich zu Neubauten so attraktiv macht: Es gibt eine Geschichte, die man zu so einem Standort erzählen kann, die Leute kennen diese Anlagen meist schon lange und die (neuen) Mieter und Nutzer identifizieren sich in besonderer Weise mit diesen Objekten, so z. B. mit einem zur Wohnanlage umgebauten ehemaligen Straßenbahndepot in Essen. Gute Gründe also, um auch weiterhin alte Industrieanlagen nach Möglichkeit zu bewahren und neu zu nutzen – und natürlich auch noch stärker ins öffentliche Bewusstsein zu bringen, was ja in Rhein-Main bereits seit Jahren mit der Route der Industriekultur bezweckt wird.</p>
<p>Auf dem Berlin-Brandenburg-Stand habe ich mich über aktuelle Entwicklungen bei den Berliner Flughäfen informiert: Am 3. Juni 2012 soll der neue Flughafen Berlin Brandenburg namens Willy Brandt in Betrieb gehen. Gleichzeitig schließen der alte Flughafen Schönefeld und der Flughafen Tegel. Letzterer soll sich danach zu einem neuen Industrie- und Forschungsstandort mit Schwerpunkt auf „Urban Technologies“ mit den Themen Energie, Mobilität und Werkstoffe entwickeln. Und aus dem Land Brandenburg waren gestern gleich sieben Bürgermeister vor Ort, um auf die Vorzüge ihrer „Regionalen Wachstumskerne“ aufmerksam zu machen, die für die besondere Förderangebote zur Verfügung stehen.</p>
<p>Und dann habe ich durch einen ehemaligen Arbeitskollegen aus Berliner Zeiten noch von einem spannenden Projekt in Aachen erfahren: dem RWTH Aachen Campus Melaten. Hier sollen einmal auf einer Fläche von etwa 80 Hektar 19 Forschungscluster mit Büro-, Hallen- und Laborflächen für über 10.000 Mitarbeiter entstehen. Bis zu 250 nationale und internationale Technologieunternehmen sollen sich dort ansiedeln und mit der RWTH an gemeinsamen Forschungsprojekten arbeiten. In einem ersten Schritt wird das Forschungscluster Produktionslogistik/„Logistics“ inklusive eines „Logistiktheaters“ entwickelt. Dieses Projekt erinnert mich natürlich direkt an das House of Logistics and Mobility (HOLM), das am Frankfurter Flughafen entstehen wird und einen ähnlichen Ansatz der Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft verfolgt.</p>
<p>Gern angeschaut hätte ich mir gestern noch den Auftritt von Heiner Geißler: Er hat auf dem Stand der Metropolregion Rhein-Neckar zum Thema „Große Entwicklungsprojekte im Spannungsfeld von Prozessbeschleunigung und Bürgerbeteiligung“ referiert und diskutiert. Ich war jedoch so in meine Gespräche vertieft, dass ich gar nicht mitbekam, wie die Zeit verging … So soll es sein auf einer Messe!</p>
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		<title>(Regional-)Flughäfen als Jobmotoren?</title>
		<link>http://www.region-projekt.de/blog/2011/09/27/regional-flughafen-als-jobmotoren/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 22:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass am Frankfurter Flughafen 70.000 Arbeitsplätze angesiedelt sind, ist weithin bekannt. Schaut man sich die Projekte an, die derzeit am und um den Flughafen herum realisiert werden, ist es sicher nicht schwer anzunehmen, dass diese Zahl noch deutlich steigen könnte: &#8230; <a href="http://www.region-projekt.de/blog/2011/09/27/regional-flughafen-als-jobmotoren/"> <span class="meta-nav"></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass am Frankfurter Flughafen 70.000 Arbeitsplätze angesiedelt sind, ist weithin bekannt. Schaut man sich die Projekte an, die derzeit am und um den Flughafen herum realisiert werden, ist es sicher nicht schwer anzunehmen, dass diese Zahl noch deutlich steigen könnte: Bau des Terminals 3, Erweiterung der Cargo-City, Bezug des The Squaire mit weiteren Mietern, Entwicklung der Gateway Gardens als zukünftiger Standort für Büros, Messen, Wissenschaft, Einzelhandel und Hotellerie – und ganz aktuell am 21. Oktober die Eröffnung der neuen Landebahn. Die Betreiber des Londoner Flughafens in Heathrow befürchten schon, <a href="http://www.faz.net/artikel/C30214/luftverkehr-frankfurter-flughafen-auf-dem-weg-an-die-spitze-30723707.html" target="_blank">dass Frankfurt und Paris ihnen in absehbarer Zeit den Rang ablaufen könnten</a>.</p>
<p>Dass Flughäfen Treiber der Wirtschaftsentwicklung sind, wurde bereitsThema einer Reihe von Studien. Das zeigte beispielsweise eine <a href="http://www.booz.com/de/home/Presse/Pressemitteilungen/pressemitteilung-detail/41016736?preview=1&amp;psid=&amp;ph=861f" target="_blank">Studie von Booz Allen Hamilton und Prognos </a>von 2008. Aus den Studienergebnissen wurde abgeleitet, dass unter Berücksichtigung des Passagier- und des Frachtverkehrs bei einer gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung von rund 24 Mrd. Euro insgesamt etwa 480.000 Arbeitsplätze vom Flugverkehr in Deutschland abhängen. Das klingt beeindruckend. Gilt das nun für alle Flughäfen?</p>
<p>Das Portal <a href="http://www.german-airports.de" target="_blank">www.german-airports.de</a> listet derzeit 61 Flughäfen in Deutschland auf. Wobei hier auch noch Berlin-Tempelhof mit aufgeführt ist; dieser wurde jedoch 2008 geschlossen und wird unter dem Namen <a href="http://www.tempelhoferfreiheit.de" target="_blank">„Tempelhofer Freiheit“</a> zu einem neuen Stadtquartier entwickelt wird – aber das nur als Nebenbemerkung. Jedenfalls kommt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zu dem Schluss, <a href="http://www.airliners.de/magazin/jobmotor-regionalflughaefen/20208" target="_blank">dass auch kleinere Flughäfen „eine große Bedeutung als Jobmaschinen in der Provinz“ haben</a>. In der Studie wurden 19 regionale Flughäfen analysiert, an denen je mehr als 100.000 Passiere pro Jahr starten und landen. Demnach bieten diese (hochgerechnet) fast 32.000 direkte Arbeitsplätze und weitere 61.000 Arbeitsplätze im Flughafen-Umfeld. Die Studie sieht in den Regionalflughäfen damit „Jobmaschinen in der Provinz“. Die Wirtschaftlichkeit der Flughäfen war jedoch kein Thema in der Studie. Diese Frage stellt sich aktuell mehr denn je, da gerade Billigfluggesellschaften immer mehr Verbindungen streichen, <a href="http://www.spiegel.de/reise/deutschland/0,1518,788359,00.html" target="_blank">z. B. in Lübeck, Weeze und Hahn</a>.</p>
<p>Auch in Hessen hat das Thema Aktualität: Seit längerem ist der Ausbau des Regionalflughafens Kassel-Calden heftig umstritten, da die Kosten immer weiter gestiegen sind. <a href="http://www.spiegel.de/reise/deutschland/0,1518,788359,00.html" target="_blank">Bei Spiegel online ist aktuell schon die Rede von rund 250 Mio. Euro.</a> Viele bezweifeln, dass der Flughafen jemals schwarze Zahlen schreiben wird. Der Verfasser eines der zahlreichen Kommentare zu dem Spiegel-Beitrag mutmaßt: „Viele Leute hier glauben, das Ding wäre ohnehin als Frachtflughafen vorgesehen, was ja wegen der vielen Logistikunternehmen in der Nähe vielleicht Sinn machen würde. Eine Art Puffer für Frankfurt am Main. Könnte aber auch ein Strohhalm sein.“</p>
<p>Mein Fazit: Flughäfen, auch regionale, können Jobmotoren sein. Es muss jedoch gefragt werden, wie gut diese Motoren „geölt“ sind und ob ihre Umgebung auch auf längere Sicht ein „stotterfreies Laufen“ erlaubt. Ich denke, so einige dieser „Motoren“ könnten bald einen irreparablen „Motorschaden“ davontragen, sprich: Es wird demnächst sicher einige Bewegung in der deutschen Flughafenlandschaft geben.</p>
<p>Wer sich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchte, dem sei beispielsweise die kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Flughafeninfrastruktur bei DB Research empfohlen, <a href="http://www.dbresearch.de/PROD/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD0000000000226338.pdf" target="_blank">z. B. hier</a>.</p>
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		<title>Think Tank für neue Projekte in der Wissensregion</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 22:01:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was kann und muss man tun, damit es auch zukünftig attraktiv ist, in der Region FrankfurtRheinMain zu arbeiten, zu lernen und zu leben? So würde ich kurz und knapp die Leitfrage bezeichnen, unter der in diesem Jahr bereits einige Workshops &#8230; <a href="http://www.region-projekt.de/blog/2011/09/13/think-tank-fur-neue-projekte-in-der-wissensregion/"> <span class="meta-nav"></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was kann und muss man tun, damit es auch zukünftig attraktiv ist, in der Region FrankfurtRheinMain zu arbeiten, zu lernen und zu leben? So würde ich kurz und knapp die Leitfrage bezeichnen, unter der in diesem Jahr bereits einige Workshops des Think Tanks von der <a href="http://www.wissensportal-frankfurtrheinmain.de" target="_blank">Initiative Wissensregion FrankfurtRheinMain</a> durchgeführt wurden. Ziel ist es, „Wissen und Bildung“ als strategisches Handlungsfeld in der Regionalentwicklung zu etablieren. Die Workshops starten meist mit spannenden Impuls-Vorträgen zu Projekten und Initiativen aus der Region. So wurden in der Vergangenheit z. B. eine Initiative zur Unterstützung hochqualifizierter Paare beim Neustart in der Region, eine Studie zu transnationalem Unternehmertum in der Region und ein Unternehmensansatz mit sozialer Nachhaltigkeit als Alleinstellungsmerkmal präsentiert.</p>
<p>An die Impulsvorträge schließt sich die eigentliche Workshoparbeit an: So wurden in jedem Workshop Indikatoren für die geplante Neuauflage der Wissensbilanz FrankfurtRheinMain vorgestellt und durch die Teilnehmer bewertet und diskutiert. Dabei stehen vor allem Fragen nach der Aufstellung geeigneter Indikatoren und der Vergleichbarkeit mit anderen Metropolregionen im Raum. Im letzten Workshop beispielsweise ging es um das Thema Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Wie kann man Fortschritte in diesem Vernetzungsprozess messen? Mit der Entwicklung der Zahl der Stiftungslehrstühle an Hochschulen oder der Zahl von Cluster- und Netzwerkinitiativen? Es ist wirklich sehr kniffelig. <a href="http://www.region-projekt.de/blog/2010/11/18/eine-wissensbilanz-fur-frankfurtrheinmain/" target="_blank">Über die Herausgabe der ersten Wissensbilanz für die Region hatte ich hier im Blog übrigens schon im November 2010 berichtet.</a></p>
<p>Zugleich geht es in den Workshops auch um konkrete Ideen für machbare Projekte, die der Region zugutekommen. So wurden beispielsweise schon eine „Nacht der Innovation“ oder ein regionales „Zentrum für Unternehmensgründungen“ vorgeschlagen. Letzten Endes sollen die Teilnehmer gemeinsam entscheiden, welche Projektideen umgesetzt werden, und sich dann natürlich auch in die Umsetzung einbringen.</p>
<p>An den Workshops beteiligen sich zahlreiche Akteure aus der bundeslandübergreifenden Rhein-Main-Region, die sich bekanntlich über Teile von Hessen, Rheinland-Pfalz und  Bayern erstreckt: Vertreter von Kommunen, Kammern, Ministerien, Verbänden, Stiftungen, Hochschulen, Netzwerkinitiativen, Unternehmen und anderen interessierten Organisationen. Engagierte neue Mitstreiter sind grundsätzlich immer willkommen. Ich selbst nehme gern an den Think Tank Workshops teil, nicht nur deshalb, weil man hier immer wieder interessante und interessierte Gesprächspartner trifft, sondern auch, weil man hier die Möglichkeit hat, in lockerer Atmosphäre über neue Projekte nachzudenken.</p>
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		<title>Regionalpark, Zukunft, Mobilität …</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 15:48:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[… dies ist eine kleine Auswahl der Themen, denen sich in der nächsten Zeit Konferenzen, Foren und Veranstaltungen in Frankfurt widmen. Nächste Woche geht es los mit dem Regionalpark RheinMain: Nachdem im Mai das Regionalpark Besucherzentrum in den Weilbacher Kiesgruben &#8230; <a href="http://www.region-projekt.de/blog/2011/08/31/regionalpark-zukunft-mobilitat-%e2%80%a6/"> <span class="meta-nav"></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… dies ist eine kleine Auswahl der Themen, denen sich in der nächsten Zeit Konferenzen, Foren und Veranstaltungen in Frankfurt widmen. Nächste Woche geht es los mit dem <a href="http://www.regionalpark-rheinmain.de" target="_blank">Regionalpark RheinMain</a>: Nachdem im Mai das Regionalpark Besucherzentrum in den Weilbacher Kiesgruben eröffnet wurde, gibt es nun vom 5. bis 7. September auf dem Roßmarkt eine Open-Air-Ausstellung, auf der die 190 km lange Regionalpark-Rundroute im Kleinen erlebt werden kann. Es werden 16 Themen-Hochsitze aufgebaut, die Eindrücke von ausgewählten Attraktionen entlang der Route vermitteln sollen. Ein paar Tage später, am zweiten Septemberwochenende, findet das Eröffnungsfest der Rundroute statt, die ab dann auch offiziell eröffnet ist: Führungen, Feste, Aktivitäten und weiteres finden an über 25 Orten auf dem Regionalpark-Parcours statt. Im <a href="http://www.regionalpark-rheinmain.de/upload/public/0/71/Programm_EroeffnungRundroute_Sept2011.pdf" target="_blank">fast 50 Seiten starken Programmdokument</a> sind alle Veranstaltungen des Festwochenendes aufgelistet.</p>
<p>Direkt nach dem Wochenende geht es am Montag, den 12. September weiter mit dem Zukunftsgipfel Mobilität und Urbanität, der als ZEIT-Konferenz konzipiert ist und somit ein anspruchsvolles Programm erwarten lässt. Als Referenten sind z. B. der Grünen-Politiker Cem Özdemir, der bekannte Autor Frank Schätzing und Parag Khanna, ehemaliger außenpolitischer Berater von Barack Obama, angekündigt. Sie werden in der Messe Frankfurt darüber referieren und diskutieren, wie wir zukünftig reisen, lernen und konsumieren, wie mit dem demografischen Wandel umzugehen ist und wie Wohlstand und Wachstum sowie Gerechtigkeit und Umwelt bewahrt werden können. Vorab informiert auch hier ein <a href="http://www.convent2.de/convent/ressourcen/pdf/110912_ZeitZukunft.pdf" target="_blank">Programmheft</a> über die Themen und Referenten.</p>
<p>Aller guten Dinge sind drei – mein für heute letzter Veranstaltungstipp ist der 9. Hessische Mobilitätskongress. Mit diesem Kongress bietet das Land Hessen am 16. September einmal mehr ein Forum zur Mobilität der Zukunft, auf dem vor allem Mobilitätsprojekte und -lösungen made in Hessen präsentiert und diskutiert werden. So werden z. B. die neuesten Ergebnisse des Programms „Staufreies Hessen 2015“ und Hessens Beteiligung beim Projekt simTD – Sichere Intelligente Mobilität Testfeld Deutschland – vorgestellt. Zugleich werden Vertreter des Bundes und der EU über aktuelle Maßnahmen im Verkehrs- und Mobilitätsbereich sprechen. Über Details des im Congress Center der Messe Frankfurt stattfindenden Kongresses kann man sich unter <a href="http://www.mobil-in-hessen.de" target="_blank">www.mobil-in-hessen.de</a> informieren.</p>
<p>Es bieten sich hier also nach der Sommerpause zahlreiche Möglichkeiten, um sich frische fachlich-thematische Impulse zu holen. Diese Gelegenheit werde auch ich nutzen.</p>
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		<title>Bakterien essen auch lieber Koteletts</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 22:34:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Diese und andere Erkenntnisse konnte man Anfang August während der Tage der Industriekultur Rhein-Main gewinnen. Rund 15.000 Menschen nutzten die Gelegenheit, um hinter die Kulissen von Fabriken, Kraftwerken, Bahnhöfen und anderen industriekulturell bedeutenden Stätten zu schauen. Der Schwerpunkt lag dieses &#8230; <a href="http://www.region-projekt.de/blog/2011/08/17/bakterien-essen-auch-lieber-koteletts/"> <span class="meta-nav"></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese und andere Erkenntnisse konnte man Anfang August während der Tage der Industriekultur Rhein-Main gewinnen. Rund 15.000 Menschen nutzten die Gelegenheit, um hinter die Kulissen von Fabriken, Kraftwerken, Bahnhöfen und anderen industriekulturell bedeutenden Stätten zu schauen. Der Schwerpunkt lag dieses Jahr auf der Chemiebranche, aber es gab natürlich auch anderes zu sehen und kennenzulernen. Diese vom <a href="http://www.fitg.de" target="_blank">Förderkreis Industrie- und Technikgeschichte e.V.</a> angebotene Fahrt führte z. B. vorbei an der Villa Kleyer, benannt nach Heinricht Kleyer, der 1885/86 die erste deutsche Fahrradfabrik, aus der später die „Adler Werke“ hervorgingen, und am Druckwasserwerk. Dabei erfuhren wir, warum einer der Türme des neu-romanischen Maschinenhauses höher ist als der andere: Im Zweiten Weltkrieg wurde der Westturm aufgestockt und mit einem Flak-Geschütz versehen, das die Rhein-Neckar-Brücke schützen sollte.</p>
<p>Ein weiterer Höhepunkt während der Tage der Industriekultur war für mich <a href="http://www.deponiepark.de" target="_blank">Rhein-Main-Deponie in Flörsheim-Wicker</a>. Die hier angesiedelte Biogasproduktion erzeugt Strom für ca. 26.000 Einwohner bzw. für über 8.000 Haushalte. Ein Rohstoff für die Biogaserzeugung ist Biomüll. Davon fällt zwar im Winter etwa nur halb so viel an wie im Sommer, der „Sommer-Biomüll“ hat aber aufgrund höherer Gras- und Grünanteile einen geringeren Energiegehalt. Im „Winter-Müll“ ist also z. B. der Anteil an Fleischresten höher, so dass unser Tourführer meinte: „Die Bakterien sind schlau, die essen erst die Koteletts und dann das Gras.“ Klasse Idee nach der Führung durch die Deponie: Es fand noch ein Open Air Kino auf dem Deponiegelände statt. Umgeben von einer Dekoration mit mehreren Quadratmeter großen Plastikmüllwürfeln saß man gemütlich auf Bierbänken und konnte den beeindruckenden <a href="http://www.plastic-planet.at" target="_blank">Film „Plastic Planet“</a> anschauen. Als Zuschauer fängt man nach dem Film unweigerlich an darüber nachzudenken, wo man zukünftig im Leben auch ohne Plastik auskommen kann …</p>
<p>Auch Kronberg am Taunus hatte sich richtig ins Zeug gelegt zu den Tagen der Industriekultur: Über eine Straße in der Stadt war ein großes Banner zur Ankündigung der Tage gespannt, es fanden sich Plakate an mehreren Stellen und es gab sogar einen separaten Flyer zur Ankündigung der Veranstaltungen und Angebote in Kronberg. Zwei davon habe ich mir angeschaut: <a href="http://www.spielmanns-lokschuppen.com" target="_blank">Spielmanns Lokschuppen</a>, der frisch restauriert dieses Jahr wiedereröffnet wurde, und die Maggi-Ausstellung in der <a href="http://www.burgkronberg.de" target="_blank">Kronberger Burg</a>. Der Lokschuppen vereint auf imposante Weise historische und moderne Elemente. Man konnte eine Ausstellung mit Sitzmöbeln der letzten Jahrzehnte anschauen. Eine Besucherin war extra deshalb gekommen, weil sie sich für ihren anstehenden Möbelkauf inspirieren lassen wollte. Und wer den Turm der Kronberger Burg in eine übergroße Maggiflasche eingehüllt sehen möchte, kann das noch bis Anfang September tun, inklusive einer kleinen, feinen Ausstellung zur Maggi-Geschichte.</p>
<p>Generell gibt es einige Angebote, in der Regel Ausstellungen, die nicht nur während der Tage der Industriekultur offen standen, sondern auch noch darüber hinaus. Ich empfehle zum Beispiel die große Überblicksausstellung „20 Jahre Gegenwart“ des <a href="http://www.mmk-frankfurt.de" target="_blank">Museums für Moderne Kunst</a> auf dem alten Degussa-Areal in Frankfurt, die bis 9. Oktober läuft; danach sollen die Gebäude auf dem Gelände abgerissen werden und einem neuen Büro- und Geschäftskomplex weichen. Oder die Ausstellung „Wirklich rettende Maßnahmen“ im <a href="http://www.modellbahnhof-stockheim.de" target="_blank">Modellbahnhof Glauburg-Stockheim</a>, die man sich noch bis zum 28. August anschauen kann. Wer gar keine Zeit hatte bzw. hat für irgendeine der Veranstaltungen, sollte sich schon jetzt die letzte Sommerferienwoche 2012 vormerken: Dann finden die nächsten Tage der Industriekultur Rhein-Main statt.</p>
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